SicherheitVeröffentlicht 3. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit
Mehr Brände 2026: Warum alte Elektroinstallationen zu den häufigsten Ursachen zählen
Laut litauischer Feuerwehr gab es im 1. Halbjahr 2026 6,9 % mehr Brände. Versicherer betonen: Etwa jeder zehnte Brand geht auf die Elektroinstallation zurück.
Was die Zahlen zeigen
Laut Feuerwehrdepartement gab es im 1. Halbjahr 2026 in Litauen 5.293 Brände mit 53 Todesopfern — 343 Brände (6,9 %) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Laut Versicherer ERGO verursachten defekte Elektrogeräte und Installationen in den ersten acht Monaten 2025 über 400 Brände — 7,4 % aller Fälle. Ein BTA-Vertreter nennt statistisch jeden zehnten Brand als Folge von Installationsfehlern.
Warum alte Leitungen gefährlich sind
Fachleute erklären, dass vor Jahrzehnten verlegte Leitungen oft nicht für heutige Lasten ausgelegt sind — Geschirrspüler, Induktionsfelder, Wärmepumpen. Die Isolierung altert und reißt, was Kurzschlüsse verursachen kann.
Das Hauptproblem: Die Gefahr ist unsichtbar, weil die Leitungen in den Wänden liegen.
Warnzeichen
Rufen Sie einen Elektriker, wenn Sicherungen oft auslösen, Steckdosen warm oder verfärbt sind, es verbrannt riecht, das Licht beim Einschalten starker Geräte flackert, noch Schraubsicherungen verbaut sind oder ein FI-Schalter fehlt. Reparieren Sie Leitungen nicht selbst.